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Abholung der Brauanlage in NRW
Die Braugenossenschaft Mainaschaff plant, künftig im Gebäude Ankerplatz 5 in Mainaschaff Bier zu brauen; die dafür vorgesehene Brauanlage wurde bereits aus einer Insolvenzmasse einer Brauerei in Nordrhein‑Westfalen gekauft und vorfinanziert. Parallel läuft die beantragte Nutzungsänderung des Objekts von Ladenfläche hin zur Braumanufaktur.
Ausgangslage und Zielsetzung
Mit der Braugenossenschaft Mainaschaff eG soll die lokale Brautradition am Ankerplatz wiederbelebt und als gemeinschaftliches Projekt dauerhaft in Mainaschaff verankert werden. Das künftige Brau- und Produktionsumfeld entsteht im Anwesen Ankerplatz 5 (ehemals „Pizza Enzo“), das derzeit für die neue Zwecknutzung umgebaut wird.
Erwerb der Brauanlage aus Insolvenz
Zur schnellen und wirtschaftlichen Realisierung wurde die Brauanlage aus einer Insolvenzmasse in Nordrhein‑Westfalen erworben und zunächst vorfinanziert. Nach Angaben der Genossenschaft ist vorgesehen, dass die Anlage, sobald die Genossenschaft kaufmännisch aktiv werden darf, in das Eigentum der Braugenossenschaft übergeht und damit die zentrale Produktionsbasis des Projekts bildet.
Standort Ankerplatz 5 und Umbau
Der künftige Braustandort am Ankerplatz 5 wird aktuell baulich für die Braumanufaktur vorbereitet. Damit verbunden ist die Umstellung der bisherigen Nutzung: Ein Bauantrag zur Gebäudeumnutzung/Nutzungsänderung ist bereits gestellt, und das Verfahren läuft über die kommunalen Gremien sowie die Genehmigungsebene beim Landratsamt.
Genehmigungsstand und nächste Schritte
Laut Genossenschaft entscheidet zunächst der Bauausschuss über die Umnutzung (inklusive ggf. erforderlicher Befreiungen), anschließend soll das Landratsamt die Baugenehmigung zur Nutzungsänderung erteilen. Ziel ist es, nach Abschluss der Umbau- und Genehmigungsphase spätestens Mitte des Jahres den ersten Sud zu produzieren.
Betriebskonzept (Kurzüberblick)
Das Brauen soll nach aktuellem Stand durch den Braumeister Julian Dirnhofer erfolgen; eine Einbindung von Mitgliedern als helfende Hände wird in Aussicht gestellt, ist aber an Anforderungen wie Hygiene und gesundheitliche Eignungen geknüpft. Für die Vermarktung werden u. a. der Verkauf an Mitglieder und Endkunden genannt. Zusätzlich wurde öffentlich berichtet, dass ein „Mainaschaffer Bier“ geplant ist und der Gemeinderat eine Beteiligung von 10 Anteilen am Projekt freigegeben hat. Die Interessenvertretung soll der Erste Bürgermeister Moritz Sammer übernehmen. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um die erste Braugenossenschaft Unterfrankens.




Gründungsversammlung 8. Februar 2026
Heute ist in Mainaschaff ein starkes Zeichen für Heimat, Handwerk und Zusammenhalt gesetzt worden: Die Braugenossenschaft Mainaschaff wurde auf den Weg gebracht – mit einer Gründungsversammlung im Puppenschiff-Theater.
Die Gründungsversammlung fand um 11 Uhr im Puppenschiff-Theater in Mainaschaff statt – und damit in direkter Nähe zum Ankerplatz, wo Nikolaus Ofenstein bis vermutlich 1862 am Gasthaus „Zum Goldenen Anker“ Bier braute und damit eine lange Ortsgeschichte prägte.
Das Interesse war überragend: Bereits 140 Personen haben heute je einen Anteil à 500 € gezeichnet – weitere Anteile können weiterhin gezeichnet werden, denn jeder Genossenschaftsanteil beträgt 500 €.
Der Gemeinderat hat vor kurzem die Beteiligung der Gemeinde mit 10 Anteilen einstimmig beschlossen. Nach Einschätzung der Verantwortlichen handelt es sich darüberhinaus um die erste Braugenossenschaft Unterfrankens.
Jetzt geht’s ums Anpacken: „Lasst uns gemeinsam das Brauwesen wieder Teil unseres Gemeindelebens machen“ – für ein Bier, das kein Produkt „von der Stange“ ist, sondern ein echtes Stück Mainaschaff und Tradition.
Wer noch dabei sein will: Meldet euch gerne – wir freuen uns über jede Unterstützung aus Bürgerschaft, Vereinen und Unternehmen.





