Neuigkeiten
Der erste Testsud ist angesetzt! 🍺
Gestern war es endlich soweit: Der erste Testsud unserer Braugenossenschaft wurde angesetzt!
Die Technik läuft – und jetzt geht es vor allem darum, sich mit der neuen Anlage vertraut zu machen. Denn wie beim Bier selbst gilt: Jede Brauanlage ist anders und hat ihre Eigenheiten.
Den Termin haben wir deshalb bewusst nicht vorab kommuniziert. Unser Brauer sollte in Ruhe und ohne Zuschauer arbeiten können, um sich voll und ganz auf die Anlage und den Brauprozess zu konzentrieren. Vielen Dank für euer Verständnis!
Aktuell gehen wir davon aus, dass zwei bis drei Testsude notwendig sein werden, bis alle Abläufe sitzen und jeder Handgriff passt. Schließlich wollen wir nicht einfach nur Bier produzieren, sondern am Ende auch ein Ergebnis, auf das wir alle stolz sein können.
Der erste Sud befindet sich inzwischen im ZKG-Tank und vergärt dort. Jetzt heißt es also: abwarten, beobachten und gespannt sein, was dabei herauskommt.
🍻 Und wann dürfen wir probieren?
Sobald wir mit dem Ergebnis zufrieden sind, werden wir die ersten Verkostungstermine bekannt geben. Bis dahin heißt es noch ein wenig Geduld haben.
Aber eines können wir jetzt schon sagen:
Es wird gebraut!
Wir sind einen großen Schritt weiter und freuen uns darauf, euch bald das erste Bier der Braugenossenschaft Mainaschaff einschenken zu können.
Prost auf den ersten Testsud! 🍺





Update im Juli 2026
Liebe Mitglieder, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
es geht Schritt für Schritt voran – und wir nähern uns dem Moment, auf den wir alle schon lange hinfiebern.
🔧 Die Technik nimmt Gestalt an
Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist erreicht: Die Elektroarbeiten sowie die Verrohrung der Tanks und der gesamten Brauanlage sind vollständig abgeschlossen. Aktuell beschäftigen wir uns intensiv mit der Reinigung der Anlage, damit diese für die ersten Testläufe optimal vorbereitet ist.
Noch ausstehend ist die Installation eines Verflüssigers für das Kühlaggregat. Der Auftrag wurde bereits vergeben. Leider wurde der vereinbarte Montagetermin durch das beauftragte Unternehmen inzwischen bereits zweimal verschoben. Wir hoffen, dass die Arbeiten nun zeitnah abgeschlossen werden können.
Insgesamt sind wir jedoch auf der Zielgeraden: Technisch dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis unsere Brauanlage einsatzbereit ist.
🍺 Was fehlt bis zum ersten Sud?
Auch wenn die Technik bald bereit ist, gibt es noch eine formale Hürde: Für den ersten Brauvorgang benötigen wir zunächst die Eintragung der Genossenschaft in das Genossenschaftsregister.
Erst anschließend können wir die notwendige Anmeldung beim Zoll vornehmen und die Biersteuer abwickeln. Diese Registrierung ist gesetzlich vorgeschrieben und Voraussetzung dafür, dass wir offiziell mit dem Brauen beginnen dürfen.
Wir warten daher weiterhin auf die letzten behördlichen Schritte und halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden.
🧢 Eure Meinung ist gefragt!
Gemeinsam mit Bavarian Caps (BC) haben wir einen ersten Entwurf für eine hochwertige Braugenossenschafts-Kappe entwickeln lassen. BC ist ein etablierter Merchandise-Partner zahlreicher Brauereien und steht für eine sehr gute Qualität.
Der Haken: Die Mindestbestellmenge beträgt 100 Stück. Der voraussichtliche Verkaufspreis (Endkunde) läge bei 40 € pro Kappe.
Bevor wir eine Bestellung auslösen, möchten wir gerne wissen, wie groß das Interesse innerhalb unserer Genossenschaft ist.
👉 Bitte nehmt euch kurz Zeit und stimmt hier ab:
Vielen Dank für eure Teilnahme!
Wir freuen uns, dass unser gemeinsames Projekt nun in die entscheidende Phase geht. Vielen Dank für eure Geduld, eure Unterstützung und euren großen Rückhalt. Schon bald sollte es soweit sein – und wir können gemeinsam den ersten Sud unserer Braugenossenschaft feiern!
Eure Braugenossenschaft Mainaschaff eG





Abholung der Brauanlage in NRW
Die Braugenossenschaft Mainaschaff plant, künftig im Gebäude Ankerplatz 5 in Mainaschaff Bier zu brauen; die dafür vorgesehene Brauanlage wurde bereits aus einer Insolvenzmasse einer Brauerei in Nordrhein‑Westfalen gekauft und vorfinanziert. Parallel läuft die beantragte Nutzungsänderung des Objekts von Ladenfläche hin zur Braumanufaktur.
Ausgangslage und Zielsetzung
Mit der Braugenossenschaft Mainaschaff eG soll die lokale Brautradition am Ankerplatz wiederbelebt und als gemeinschaftliches Projekt dauerhaft in Mainaschaff verankert werden. Das künftige Brau- und Produktionsumfeld entsteht im Anwesen Ankerplatz 5 (ehemals „Pizza Enzo“), das derzeit für die neue Zwecknutzung umgebaut wird.
Erwerb der Brauanlage aus Insolvenz
Zur schnellen und wirtschaftlichen Realisierung wurde die Brauanlage aus einer Insolvenzmasse in Nordrhein‑Westfalen erworben und zunächst vorfinanziert. Nach Angaben der Genossenschaft ist vorgesehen, dass die Anlage, sobald die Genossenschaft kaufmännisch aktiv werden darf, in das Eigentum der Braugenossenschaft übergeht und damit die zentrale Produktionsbasis des Projekts bildet.
Standort Ankerplatz 5 und Umbau
Der künftige Braustandort am Ankerplatz 5 wird aktuell baulich für die Braumanufaktur vorbereitet. Damit verbunden ist die Umstellung der bisherigen Nutzung: Ein Bauantrag zur Gebäudeumnutzung/Nutzungsänderung ist bereits gestellt, und das Verfahren läuft über die kommunalen Gremien sowie die Genehmigungsebene beim Landratsamt.
Genehmigungsstand und nächste Schritte
Laut Genossenschaft entscheidet zunächst der Bauausschuss über die Umnutzung (inklusive ggf. erforderlicher Befreiungen), anschließend soll das Landratsamt die Baugenehmigung zur Nutzungsänderung erteilen. Ziel ist es, nach Abschluss der Umbau- und Genehmigungsphase spätestens Mitte des Jahres den ersten Sud zu produzieren.
Betriebskonzept (Kurzüberblick)
Das Brauen soll nach aktuellem Stand durch den Braumeister Julian Dirnhofer erfolgen; eine Einbindung von Mitgliedern als helfende Hände wird in Aussicht gestellt, ist aber an Anforderungen wie Hygiene und gesundheitliche Eignungen geknüpft. Für die Vermarktung werden u. a. der Verkauf an Mitglieder und Endkunden genannt. Zusätzlich wurde öffentlich berichtet, dass ein „Mainaschaffer Bier“ geplant ist und der Gemeinderat eine Beteiligung von 10 Anteilen am Projekt freigegeben hat. Die Interessenvertretung soll der Erste Bürgermeister Moritz Sammer übernehmen. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um die erste Braugenossenschaft Unterfrankens.




Gründungsversammlung 8. Februar 2026
Heute ist in Mainaschaff ein starkes Zeichen für Heimat, Handwerk und Zusammenhalt gesetzt worden: Die Braugenossenschaft Mainaschaff wurde auf den Weg gebracht – mit einer Gründungsversammlung im Puppenschiff-Theater.
Die Gründungsversammlung fand um 11 Uhr im Puppenschiff-Theater in Mainaschaff statt – und damit in direkter Nähe zum Ankerplatz, wo Nikolaus Ofenstein bis vermutlich 1862 am Gasthaus „Zum Goldenen Anker“ Bier braute und damit eine lange Ortsgeschichte prägte.
Das Interesse war überragend: Bereits 140 Personen haben heute je einen Anteil à 500 € gezeichnet – weitere Anteile können weiterhin gezeichnet werden, denn jeder Genossenschaftsanteil beträgt 500 €.
Der Gemeinderat hat vor kurzem die Beteiligung der Gemeinde mit 10 Anteilen einstimmig beschlossen. Nach Einschätzung der Verantwortlichen handelt es sich darüberhinaus um die erste Braugenossenschaft Unterfrankens.
Jetzt geht’s ums Anpacken: „Lasst uns gemeinsam das Brauwesen wieder Teil unseres Gemeindelebens machen“ – für ein Bier, das kein Produkt „von der Stange“ ist, sondern ein echtes Stück Mainaschaff und Tradition.
Wer noch dabei sein will: Meldet euch gerne – wir freuen uns über jede Unterstützung aus Bürgerschaft, Vereinen und Unternehmen.





